Archiv der Kategorie: Kein Thema

Beiträge, bei denen keine Kategorie / kein Thema ausgewählt wurde

Neues STOP Schild

Bisher musst der Autofahrer bei der Ausfahrt aus den Havelauen Richtung Autobahn nur Vorfahrt beachten. Vielfach wurden dabei die von rechts kommenden Radfahrer übersehen. Ich habe selbst einige kritische Momente erlebt.

Stopschild am Havelradweg

Heute steht dort ein STOP Schild. Bei einem stehenden Fahrzeug kann doch gründlicher nach Rechts und Links geschaut werden.

Im weiteren Verlauf des Radweges wurde übrigends auch die rote Ragwegmarkierung erneuert..

Die rote Markierung der Fahrradübergänge wurde erneuert.

Fahrradparkhaus am Bahnhof Werder

Die Bauarbeiten haben planmäßig begonnen. Wir freuen uns.

Stadt Werder: Fahrradabstellanlage

Worum geht es: Der Bedarf an Stellplätzen ist über die Jahre kontinuierlich gewachsen. Mit dem Beginn der Tunnelarbeiten wird aber die wichtigste Abstellanlage wegfallen. Durch Landesförderung konnte die Stadt eine moderne Abstellanlage in Auftrag geben. Einige Auto-Parkplätze werden dadurch entfallen

Einschätzung: Etwas mehr als ein Anlehnbügel – das ist am Bahnhof sehr wichtig. Toll sind auch die Abstellboxen und die geplante Werkzeugstation. Gespannt darf manb sein, wie das in der Praxis umgesetzt wird.

Neuer Zebrastreifen am Plantagenplatz

Wie von vielen Werderanern, so auch von uns, jahrelang gefordert, wurde nun ein Zebrastreifen zur Überquerung der Kemnitzer Str. errichtet. Er ermöglicht einen leichteren Weg zwischen Stadtbücherei, Märkten und Gastro auf der einen und Bushaltestelle, Treffpunkt und weitere Gastro auf der anderen Seite. Jung und Alt begrüßen dies.

Die Stadtverwaltung hatte bisher argumentiert, dass ein Zebrastreifen im Zusammenhang mit dem Stopschild nicht erlsubt sei. Der neue Streifen liegt jetzt etwa 10 Meter vor der Einmündung.

Der Zebrastreifen ist allerdings in gelb aufgetragen, was auf ein Provisorium hindeutet. Lasst uns die Zeit nutzen und nehmen wir die Möglichkeit rege in Anspruch!

Straße in Werder

Radverkehrskonzept

Für Herbst 2026 ist der Beschluss des Radverkehrskonzeptes geplant. Nach der Bürgerbefragung wurde am Konzept weiter gearbeitet. Es ist ein Plan mit Haupt- und Nebennetz entstanden und ein Katalog von Maßnahmen, die für dieses Netz nötig sind. Sobald die Veröffentlichung erfolgt ist, reichen wir die Information hier nach.

Regelmäßige Treffen der Verkehrswende und des ADFC

Die Treffen von Verkehrswende Werder und ADFC finden jetzt wieder regelmäßig statt. Vereinbart ist das Treffen jeden zweiten Mittwoch im Monat jeweils 18 Uhr im Scala Künstlercafe. Aber es gelten die jeweiligen Einladungen, die in den Tagen davor auch hier abzufordern sind.



Mittwoch, den 08. Juli -Verkehrswende Stadterkundung mit Rad-
Mittwoch, den 12. August
Mittwoch, den 09. September
Mittwoch, den 14. Oktober


Beitrag von Zuppi

Oh wie haben sich die Anwohner der Phöbener Straße am 6.12.2025 gefreut als sie sahen, dass ihnen der Nikolaus ihr altes Fußgängerschild in die Stiefel packte. Doch nicht nur das alte am Bahnübergang war wieder da, nein, am anderen Ende des Weges, vorm Kreisverkehr stand nun sogar noch ein zweites Fußgängerschild, wofür sogar ein neuer Rohrpfosten gesetzt wurde. Doch wie verwundert schauten die Anwohner drein, als am 16.12.2025 beide Schilder wieder weg waren, samt dem neuen, extra dafür einbetonierten Rohrpfosten.

Welcher Eulenspiegel aus unserem Werderaner Verkehrsamt spielt den Bürgern denn solch einen Streich und verursacht sinnlose Kosten?

Ich setzte mich schon seit langem für das wieder anbringen unseres alten Fußgängerschildes am Bahnübergang ein. Leider bekam ich von der Bürgermeisterin immer nur ablehnende Antworten. Darunter war, „dass da kein Fußgängerschild war, sondern ein Rad- und Fußgängerschild “ oder „der Bürger sehe doch, dass es für einen Radweg zu schmal sei “ und „man wolle doch auch keinen Schilderwald “.

Ich hätte vermutlich mal bei der SVV am 11.12.2025 nicht nachfragen sollen, wo denn jetzt der Sinneswandel herkommt und wer die dafür verantwortliche Person sei.

So ist jetzt wieder alles beim Alten und die Fußgänger müssen für so manchen Fahrradrowdy beiseite springen und mit etwas Glück auch noch in Hundehinterlassenschaften treten. Hinzu kommen noch sinnlose aggressive Diskussionen mit den Radfahrern, da ja jeder Radfahrer auch sehe, dass es ein Fußgängerweg ist.

Schritt zur barrierefreien Altstadt

Maßnahmeträger: Stadt Werder

Stadt Werder: Mit dem Rolli durch die Altstadt

Worum geht es: Die Altstadt, also die Wege auf der Insel und direkt davor, sind historisch, aber nicht leicht zu begehen für Menschen mit Rollator, Rollstühlen oder Kinderwagen. Das Fahren auf den gepflasterten Straßen ist für Radfahrer eine Zumutung oder doch zumindest eine Herausforderung.
Die Planungen sehen Bordsteinabsenkungen an wichtigen Kreuzungsbereichen vor, aber auch eine Veränderung der Straßenaufteilung in der Torstraße. In einem ersten Bauabschnitt wurden die Absenkungen mit Inseln und Neupflasterung vor der Inselbrücke bereits vorgenommen.

Einschätzung: Diese Maßnahme ist vor der demographischen Entwicklung mit immer mehr älteren Menschen, sehr zu begrüßen. Aber bei derzeitigen Tempo wird nur ein kleiner Teil der Insel absehbar umgestalltet. Für Radfahrer wird sich die Situation nicht verbessern.

Rücksicht hilft allen weiter

Jeder kennt das… andere Verkehrsteilnehmer verhalten sich nicht so, wie sie sollten und man selbst empfindet das als Gefährdung seiner selbst.
In dieser neuen Reihe sollen solche Dinge benannt werden. Ich fange mal mit zwei Beispielen aus Sicht eines Radfahrers an.
Wenn ihr auch solche Beobachtungen gemacht habt, schreibt sie in den Kommentar und ich werde sie gerne veröffentlichen. Bitte beachtet die allgemeinen Regeln der Schreib-Ettikette.

Radfahrer müssen überholt werden

Äh, nein! Schnellere Autos sollen Radfahrer gerne überholen, aber bitte doch nur dann, wenn nach vorne raus auch Platz ist. Wie oft werde ich überholt, im üngünstigen Fall risikoreich, nur um an der nächsten Ecke das Auto wieder direkt vor mir zu haben. Vorausschauende Verkehrsteilnehmer überholen nur, wenn es den Verkehrsfluss wirklich erleichtert.
Radfahrstreifen

Der Radfahrer hat seine Spur

Wie oft erlebe ich, dass Autofahrer den gesetzlichen Abstand von 1,5 Metern zum Radfahrer nicht einhalten. Besonders häufig dort, wo Radfahrstreifen (gestrichelte Linie) aufgemalt sind. Anders als bei Autos, die relativ dicht nebeneinander fahren können, benötigt der Radfahrer, mit seinen nur zwei Rädern, zum Gleichgewichtsausgleich Spielraum nach links und rechts. Daher bitte immer den großen, vorgeschriebenen Abstand einhalten. Außerorts sind es sogar 2 Meter. Wer das auch Innerorts einhält, kann sich dankbarer Blicke sicher sein.